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Universität Heidelberg und MRC Systems vereinbaren Zusammenarbeit bei der Projektentwicklung in der Medizintechnik

Die Universität Heidelberg und das Heidelberger Medizintechnik-Unternehmen MRC Systems GmbH haben eine Rahmenvereinbarung über die Projektentwicklung in der Medizintechnik unterzeichnet. In dieser Zusammenarbeit sollen an der Universität Heidelberg entstehende Produktideen frühzeitig mit industriellen Standards aufgewertet werden. Dadurch können regulatorische und produktionstechnische Anforderungen besser erfüllt und die Produktideen einer Vermarktung näher gebracht werden. Dabei werden für einzelne Projekte unterschiedliche Verwertungsziele von einfachen Lizenzabkommen bis hin zu Unternehmensausgründungen verfolgt.

Am 4.8.2006 haben die Universität Heidelberg und das Heidelberger Medizintechnik-Unternehmen MRC Systems GmbH eine Rahmenvereinbarung über die Projektentwicklung in der Medizintechnik unterzeichnet. Aus dieser Zusammenarbeit soll sich ein weiteres Instrument zur Förderung von Innovationen aus dem wissenschaftlichen Bereich entwickeln. Dabei werden für einzelne Projekte unterschiedliche Verwertungsziele von einfachen Lizenzabkommen bis hin zu Unternehmensausgründungen verfolgt.

Die Rahmenvereinbarung sieht eine Scout-Phase zur Identifikation von interessanten Projekten, eine Bewertungs- und Konzeptphase inklusive Finanzierungsvorbereitung und die eigentliche Projektentwicklungsphase vor.

An der Universität entstehen immer wieder Ideen für wirtschaftlich verwertbare Produkte. Ziel der Technologietransfer-Abteilung der Universität ist die Überführung der Ideen in erfolgreiche Innovationen. Die Universität kann jedoch über Forschungsprojekte nur einen Labormuster-Reifegrad der Entwicklungen erreichen, der häufig für eine Ausgründung oder Lizenzvergabe noch nicht ausreicht.

Mit der MRC Systems GmbH kann die Universität nun auf einen branchenerfahrenen Partner zugreifen, der die Projekte je nach Bedarf mit Entwicklungs-, Produktions- oder Zulassungs-Knowhow begleitet. Das Unternehmen ist selbst vor mehr als 10 Jahren als Ausgründung aus der Universität Heidelberg und dem DKFZ entstanden und kann demnach die eigenen praktischen Erfahrungen einbringen. Die MRC hat zahlreiche Hightech-Medizinprodukte entwickelt und vertreibt diese auf internationalen Märkten. Darüber hinaus führt das Unternehmen auch Entwicklungs- und Zulassungstätigkeiten für verschiedene Auftraggeber aus. Hierzu hat die MRC ein für den Medizinprodukte-Bereich zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem aufgebaut.

Die Zusammenarbeit soll die an der Universität bereits laufenden Aktivitäten zum Technologietransfer ergänzen. Durch den neuen Ansatz ermöglicht die Universität Ihren Wissenschaftlern die Entwicklung ihrer Projekte über einen reinen Labormaßstab hinaus, sagt Dr. Jörg Kraus, der Leiter des Technologietransfers im Forschungsdezernat der Universität Heidelberg.

Die frühe Einbindung eines industriellen Partners wird die Projekte mit einem Mehrwert versehen, von dem alle Partner profitieren. So können bereits im Entwicklungsprozess die von Vermarktungspartnern geforderten regulatorischen und produktionstechnischen Anforderungen erfüllt und die Produktideen dem Markt einen bedeutenden Schritt näher gebracht werden.


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